Im Wolfmoos

Sigi Kognitzki und ich haben am 09.09.2014 eine Fototour durch das entstehende NSG Wolfmoos gemacht.  Wir haben einige Heuschrecken fotografiert und ziemlich riesige Spinnen. Schmetterlinge traten fast nicht auf: Ein Bläuling, aber der ließ sich nicht in Fotografiernähe nieder.

© 2014 Siegfried Kognitzki und Bernhard Kleine

Die Wiesen waren sehr nass, auch die am Hang, die als Viehweide benutzt werden. Die Schuhe waren hinterher zum Waschen. Aber das hat uns auch gezeigt, warum das  Regierungspräsidium diese Wiesen als NSG schützen will. Wir haben bei unserer Tour auch zwei Arten fotografiert, die seltener sind: die Sumpfschrecke und die Zebraspinne: Die Sumpfschrecke ist deshalb stark im Rückgang begriffen, weil ihr Habitat zurückgedrängt wird. Die Zebraspinne bevorzugt warme Stellen, bevorzugt in Mittelmeerländern.

Die Sumpfschrecke hat eine besondere Art des Zirpens. Sie schleudert  das Hinterbein schnell nach hinten und dabei “streicht der Enddorn der Hinterschiene über den Flügel” (Heiko Bellmann: Heuschrecken beobachten bestimmen, Neumann-Neudamm 1985). Dabei entsteht ein kurzes Klicken. Wir konnten ein Heuschrecke beim “Zirpen” beobachten. Als wir uns klargemacht hatten, worauf man hören muss, war es nicht schwer den “Gesang” der Sumpfschrecke zu identifizieren. “Das” Heuschreckenbuch gibt es im Übrigen nur noch antiquarisch.

 

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