Archiv der Kategorie: Artenvielfalt

67 Tagfalter im Urseetal

Die Liste wurde erneuert  um Funde des Kleinen Schillerfalters und des Kleinen (20.6.2018) und des Großen Eisvogel (Limenitis populi), der im letzten Jahr mehrfach und in diesem Jahr schon einmal beobachtet wurde, ohne dass ein Foto gemacht werden konnte. An der Gutachbrücke zwischen Kappel und Neustadt wurde er in diesem Jahr fotografiert. Außerdem wurde bisher die Goldene Acht vergessen. 

Im Urseetal:

Pyrgus malvae — Kleiner Würfeldickkopffalter
Erynnis targes — Dunkler Dickkopffalter
Thymelicus lineola — Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter
Thymelicus sylvestris — Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter
Ochlodes sylvanus — Rostfarbiger Dickkopffalter
Hesperia comma — Komma-Dickkopffalter
Carterocephalus palaemon — Gelbwürfeliger Dickkopffalter
Spalia sertorius — Roter Würfeldickkopffalter

Aporia crataegi — Baum-Weißling
Pieris brassicae — Großer Kohlweißling
Pieris rapae — Kleiner Kohlweißling
Pieris napi — Grünader-Weißling
Anthocharis cardamines — Aurorafalter
Gonepteryx rhamni — Zitronenfalter
Colias hyale — Weißklee-Gelbling
    (der nicht unterscheidbare C.alfacariensis wurde im Schwarzwald nie bestätigt)
Colias crocea — Wander-Gelbling, Postillon
Leptidea sinapis/juvernica — Senf/Tintenfleck-Weißling
Colias palaeno — Hochmoor-Gelbling

Lycaena hippothoe — Lilagold-Feuerfalter
Lycaena alciphron — Violetter Feuerfalter
Lycaena phleas — Kleiner Feuerfalter
Lycaena tityrus — Brauner Feuerfalter
Thecla betulae — Nierenfleck-Zipfelfalter
Satyrium w-album — Ulmen-Zipfelfalter
Satyrium pruni – Pflaumen-Zipfelfalter
Callophrys rubi — Grüner Zipfelfalter

Celastrina argiolus — Faulbaumbläuling
Cupodo argiades — Kurzschwänziger Bläuling
Cyaniris semiargus — Rotklee-Bläuling
Pseudophilotes baton — Westlicher Quendel-Bläuling
Polyommatus icarus — Hauhechel-Bläuling

Papilio machaon — Schwalbenschwanz

Argynnis paphia — Kaisermantel
Argynnis aglaja — Großer Perlmutterfalter
Argynnis adippe — Feuriger Perlmutterfalter
Argynnis niobe — Mittlerer Perlmutterfalter
Brenthis ino — Mädesüß-Perlmutterfalter
Boloria aquilonaris — Hochmoor-Perlmutterfalter
Boloria titania — Natterwurz-Perlmutterfalter
Boloria selene — Braunfleckiger Perlmutterfalter
Boloria euphrosyne — Silberfleck-Perlmutterfalter
Boloria eunomia — Randring-Perlmutterfalter
Boloria dia — Magerrasen-Perlmutterfalter

Nymphalis antiopa — Trauermantel
Nymphalis io — Tagpfauenauge
Vanessa cardui — Distelfalter
Vanessa atalanta — Admiral
Limenits populi — Großer Eisvogel
Limenits camilla — Kleiner Eisvogel
Apatura iris — Großer Schillerfalter
Apatura ilia —  Kleiner Schillerfalter
Araschnia levana — Landkärtchen
Nymphalis C-album — C-Falter
Nymphalis polychloros — Großer Fuchs
Nymphalis urticae — Kleiner Fuchs

Melithea athalia — Wachtelweizen-Scheckenfalter
Melithea diamina — Baldrian Scheckenfalter

Aphantopus hyperantus — Schornsteinfeger
Pararge aegeria — Waldbrettspiel
Lasiomata meara — Braunauge
Lasiomata megera — Mauerfachs
Melanargia galathea — Schachbrettfalter

Coenonympha pamphilus — Kleiner Wiesenvögelchen
Coenonympha glycerion — Rotbrauner Wiesenvögelchen
Maniola jurtina — Großes Ochsenauge

Erebia ligea — Weißbindiger Mohrenfalter
Erebia meolans — Gelbbindiger Mohrenfalter

(Letzte Version vom 22.Okt. 2018)

61. Falter im Urseetal: Großer Fuchs – Nymphalis polychloros

Heute nachmittag war es erstmalig seit einer Woche nicht heiß oder regnete. Ein kurzer Spaziergang auf der Nordseite des Urseetales brachte mir ein Foto vom Aurorafalter, der erste der dieses Jahr sitzenblieb. Und ein Fuchs. Er war größer als sonst und ich habe mir sagen lassen, es ist ein großer. In der fb Grupe haben wir die Unterschiede zwischen Kleinem und Großem Fuchs ausführlich diskutiert: Es sind

  1. Die drei weißen Streifen auf der Vorderflügelkante sind bei Kleine Fuchs so lang wie die schwarzen, beim Großen viel kürzer.
  2. Der Kleine Fuchs hat drei schwarz Flecken auf dem Vorderflügel, der Große vier.
  3. Die Blaue Farbreihe geht beim Kleinen Fuchs über Hinter- und Vorderflügel, beim Großen findet sie sich nur auf dem Hinterflügel.
  4. Der Kleine Fuchs hat auf dem Hinterflügel zum Falterleib hin einen dunklen Saum, der Große bleibt da hell.

Der große Fuchs ist nach gemäß Bundesnaturschutzgesetz und Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Er gilt als besonders gefährdet (Rote Liste: 2) in Baden-Württemberg.Vergleichsbild Kleiner Fuchs

Neu ein Zahnspinner Ende November

Zahnspinner hatte ich bis jetzt nicht in meiner Sammlung. Am 18.11. hing er um 23 Uhr an meiner Fensterscheibe: Ptilophora plumigera (Herbst-Zahnspinner),  wie sich in der Facebook-Gruppe Einheimische Schmetterlinge herausstellte. Einmal wurde der Falter in letzter Zeit in Hinterzarten beobachtet, sonst gibt es für den Hochschwarzwald nur Fundmeldungen von vor 1945. Er steht nicht auf der Roten Liste. Besonders auffallend sind bei den Männchen die doppelseitig gekämmten Fühler.

Ptilophora plumigera (Herbst-Zahnspinner)
Ptilophora plumigera (Herbst-Zahnspinner)
Ptilophora plumigera (Herbst-Zahnspinner)

Magerrasen-Perlmutterfalter — Boloria dia, der 60. Tagfalter im Urseetal

Heute habe ich zufällig einen kleinen Perlmutterfalter im Garten entdeckt. Der Magerrasen-Perlmutterfalter wurde im Urseetal noch nie dokumentiert. Die Rote Liste führt ihn unter stark gefährdet.

Magerrasen-Perlmutterfalter
Bolorai dia
Magerrasen-Perlmutterfalter
Bolorai dia

Von den möglicherweise vorkommenden Perlmutterfaltern fehlt jetzt nur der Kleine Perlmutterfalter auf der Liste der Falter im Urseetal.

Interessante Insekten

Bei der Falterwanderung heute (19.08.2016) war es zu dunkel und kalt, als dass die ganze Falterpracht zu sehen war. Dafür aber bekamen wir heute einige Insekten zu sehen, die nicht alltäglich sind. Die Wanze taucht unter “Bilder von Wanzen” nicht auf , auch nicht in der Insektenbox, wo viele Wanzen beschrieben werden. Zu Hause saß dann ein großer Mochusbock an der Wand: Der Kabelschacht auf dem ersten Bild ist 2,8 cm breit, der Käfer ist etwa so lang ohne Fühler. Insgesamt ist er ein beachtliches Tier.

20160819Falterwanderung-20
Larve der Purpur-Fruchtwanze (Carpocoris purpureipennis)

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Mochusbock – Aromaria moschata (hier mit Blitz)

Falter waren heute auch zu sehen: Sehr frisch Rotkleebläuling und Hauhechelbläuling, auch die Trauermäntel fliegen in der neuen Generation.

20160819Falterwanderung-4
Hauhechel-Bläuling – Polyommatus icarus
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Rotklee-Bläuling – Polyommatus semiargus
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Hauhechel-Bläuling – Polyommatus icarus
Trauermantel - Nynphalis antiopa
Trauermantel – Nynphalis antiopa

Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica) in der Kiesgrube in Kappel

In der Kiesgrube Kappel konnten in diesem Jahr erstmals seit der Erfassung von Schmetterlingen das Esparsetten-Widderchen (Zygaena carniolica) beobachtet werden. Mit dem Thymian- und dem Bibernell-Widderchen hat diese Art gemeinsam, dass sie am späten Nachmittag oder am frühen Abend sich gesellig auf einigen Pflanzen versammelt. Bis zu zehn Falter saßen auf den Blüten des Wilden Majorans. Es war richtig beeindruckend.

Das Esparsetten Widderchen hat seine roten Flecken mit ein silbernen Band umrandet, dazu sind die Flecken von einander abgegrenzt. Anders als beim Bergkronen-Widderchen, bei dem die Flecken zusammenhängen.

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Bericht Schmetterlingswanderung

Datum 6.6.2015: Teilnehmer außer mir 6; Wanderung im Urseetal 2:30 Stunden.
Schmetterlinge:
Grüne Zipfelfalter (Brombeerzipfelfalter): mehr als 15;
Zitronenfalter: mehr als 10;
Aurorafalter: mehr als 10;
Tagpfauenauge: mehr als 10;
Trauermantel: mehr als 5;
Kleiner Fuchs: mehr als 5;
Admiral: 1;
Kleiner Feuerfalter: mehrere;
Heidespanner: 1.
Nymphalis antiopa
Trauermantel – Nymphalis antiopa
2016-05-05AuroraFalter-9
Aurorafalter – Anthocharis cardamines
Pyrgus malvae - Kleiner Würfeldickkopffalter
Kleiner Würfeldickkopffalter – Pyrgus malvae
IMGP3415
Grüner Zipfelfalter – Callaphrys rubi
Soviele Grüne Zipfelfalter habe ich noch nie an einem Tag gesehen. Auch die Trauermäntel in dieser Zahl waren neu. Wir sind genau dort gelaufen, wo ich seit Jahren Falter beobachte. Etwas überrascht hat mich das fast völlige Fehlen von Nachtfaltern.
Die auswärtigen Teilnehmer waren äußerst zufrieden

Biberalarm!

Seit diesem Jahr hat sich ein Biber im Urseetal niedergelassen. Wer sich gewundert hat, warum die Wiesen südlich des Urseebaches voll unter Wasser stehen, warum der Urseebach so breit geworden ist, der findet hier die Erklärung. Einige starke Bäume zeigen Fressspuren, wie sie im Buche stehen und es wird nicht lange dauern, bis die Bäume ganz gefällt sind. Unsere Förster haben schon vorgesorgt und eine Stauung und einen Überlauf gebaut, so dass ein

2016-04-03Biberalarm-5 bleibender Wasserspiegel möglich ist. Dadurch wird das Urseetal noch mehr ein Paradies für Frösche, Reptilien, Insekten und Vögel. Was mit dem Kahlschlag begann, wird jetzt durch den Biber vollendet. Wir wollen hoffen, dass es zwei Biber werden, die sich fortpflanzen. Da auf der landwirtschaftlichen Seite nur eine sowieso sehr feuchte Wiese unter Wasser gesetzt wird, besteht auch keine Sorge, dass das Tier vergrämt wird. Freuen wir uns den Biber.

59 Tagfalterarten im Urseetal

Im Urseetal:

Pyrgus Malvae — Kleiner Würfeldickkopffalter
Erynnis targes — Dunkler Dickkopffalter
Thymelicus lineola — Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter
Thymelicus sylvestris — Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter
Ochlodes sylvanus — Rostfarbiger Dickkopffalter
Hesperia comma — Komma-Dickkopffalter
Carterocephalus palaemon — Gelbwürfeliger Dickkopffalter
Spalia sertorius — Roter Würfeldickkopffalter

Aporia crataegi — Baum-Weißling
Pieris brassicae — Großer Kohlweißling
Pieris rapae — Kleiner Kohlweißling
Pieris napi — Grünader-Weißling
Anthocharis cardamines — Aurorafalter
Gonepteryx rhamni — Zitronenfalter
Melanargia galathea — Schachbrettfalter
Colias crocea — Wander-Gelbling, Postillon
Leptidea sinapis/juvernica — Senf/Tintenfleckweißling
Colias palaeno — Hochmoorgelbling

Lycaena hippothoe — Lilagold-Feuerfalter
Lycaena alciphron — Violetter Feuerfalter
Lycaena phleas — Kleiner Feuerfalter
Lycaena tityrus — Brauner Feuerfalter
Thecla betulae — Nierenfleck-Zipfelfalter
Satyrium w-album — Ulmen-Zipfelfalter
Callophrys rubi — Grüner Zipfelfalter

Cupido minimus — Zwerg-bläuling
Celastrina argiolus — Faulbaumbläuling
Cupodo argiades — Kurzschwänziger Bläuling
Polyommotus semiargus — Rotklee-Bläuling
Pseudophilotes baton — Westlicher Quendel-Bläuling
Polyommatus icarus — Hauhechel-Bläuling

Papilio machaon — Schwalbenschwanz

Argynnis paphia — Kaisermantel
Argynnis aglaja — Großer Perlmutterfalter
Argynnis adippe — Feuriger Perlmutterfalter
Argynnis niobe — Mittlerer Perlmutterfalter
Brenthis ino — Mädesüß-Perlmutterfalter
Boloria aquilonaris — Hochmoor-Perlmutterfalter
Boloria titania — Natterwurz-Perlmutterfalter
Boloria selene — Braunfleckiger Perlmutterfalter
Boloria euphrosyne — Silberfleck-Perlmutterfalter
Boloria eunomia — Randring-Perlmutterfalter

Nymphalis antiopa — Trauermantel
Nymphalis io — Tagpfauenauge
Vanessa cardui — Distelfalter
Vanessa atalanta — Admiral
Apatura iris — Großer Schillerfalter
Araschnia levana — Landkärtchen
Nymphalis C-album — C-Falter
Nymphalis urticae — Kleiner Fuchs

Melithea athalia — Wachtelweizen-Scheckenfalter
Melithea diamina — Baldrian Scheckenfalter

Aphantopus hyperantus — Schornsteinfeger
Pararge aegeria — Waldbrettspiel
Lassiomata meara — Braunauge

Coenonympha pamphilus — Kleiner Wiesenvögelchen
Coenonympha glycerion — Rotbrauner Wiesenvögelchen
Maniola jurtina — Großes Ochsenauge

Erebia ligea — Weißbindiger Mohrenfalter
Erebia meolans — Gelbbindiger Mohrenfalter

 

sind am 28.06.2017 12.04.2017 29.01.2016 56 57 59 dokumentierte Tagfalter im Urseetal.

Tagfalter im Juni 2015

In diesem Monat haben wir regelmäßig Falter beobachtet: am Anfang noch den Grünen Zipfelfalter, den Rostfarbigen Dickkopffalter, den Gelbbindigen Mohrenfalter und den Silberfleck-Perlmutterfalter, dann aber durch fast den ganzen Monat (und darüber hinaus) den Hochmoor-Perlmutterfalter. Ein Höhepunkt war das Foto des Quendelbläulings, für den keine Fundmeldung in Lenzkirch besteht. Immer wieder haben wir dem Baumweißling hinterher geschaut. Den Gelbwürfeligen Dickkopffalter haben wir an anderer Stelle wiedergesehen. Auch den Randring-Perlmutterfalter haben wir am Moor beobachtet. Admiral und Kleiner Fuchs (in der zweiten Generation) waren zu beobachten. Daneben waren Wachtelweizen- und Baldrianscheckenfalter häufig da. In der Mitte des Monats war dann auch der Schornsteinfeger da und löste den Pantherspanner als häufigsten Falter ab. Mittlerweile sind die Braundickkopffalter noch häufiger als der Schornsteinfeger. Die regelmäßige Beobachtung des Lilagold-Feuerfalter muß außerdem erwähnt werden. Gegen Ende des Monats wurde der Anblick des Mädesüß-Perlmutterfalters ein nettes, weil stabiles Erlebnis, am Moor ist das neben den Braundickkopffaltern der häufigste Falter. Ganz zum Ende können wir vom Schachbrettfalter berichtet und vom Rotbraunen Wiesenvögelchen berichten.  Das sind zwanzig Tagfalterarten im Juni, der wahrlich nicht warm war.

54. Falter: Großer Kohlweißling — Pieris brassicae

Wir hatten es schon vermutet, heute ist es durch Foto belegt. Es gibt im Urseetal den Großen Kohlweißling – Pieris brassicae.

großer Kolhweißling -  Pieris brassicae
großer Kolhweißling – Pieris brassicae

Der Falter ist nicht gefährdet, aber da er sehr selten geworden ist, sollte er unbedingt beschützt werden.

Raupen vom Kleinen Nachtpfauenauge, Brennnessel-Zünsler, und der erste Lilagold-Feuerfalter in diesem Jahr

Beim Spaziergang am Moor heute nachmittag haben wir erfreuliches beobachtet: Die Raupen vom Kleinen Nachtpfauenauge haben wir noch nie gesehen, genauso wie den Brennnessel-Zünsler. Außerdem konnten wir diesem Jahr den ersten Lilagold-Feuerfalter finden.

Raupen vom Kleinen Nachtpfauenauge -- Saturnia pavonia
Raupen vom Kleinen Nachtpfauenauge — Saturnia pavonia

Die Raupen sitzen auf Mädesüß, das es ja im Urseetal in großen Mengen gibt.

Brennnessel-Zünsler -- Anania hortulata
Brennnessel-Zünsler — Anania hortulata

Dieser kleine Nachtfalter hing bei viel Wind an dem kleinen Halm und wurde hin und her geschüttelt.

Lilagold Feuerfalter - Lycaenae hippothoe
Lilagold Feuerfalter – Lycaenae hippothoe

Schmetterlinge im Mai

Nun, da sich der Mai 2015 verabschiedet hat, ein Bericht der Falter im Mai 2015 aus dem Urseetal: Der häufigste Falter war mit Abstand der Pantherspanner, gefolgt vom Labkrautspanner. Auch der Aurorafalter war stark vertreten. Regelmäßig gesehen wurde auch der Grüner Zipfelfalter und der Grünaderweißling, dazu Admiral, Tagpfauenauge und der Kleine Fuchs. Mehrere Silberfleckperlmutterfalter waren immer wieder unterwegs, ebenso wie Scheckenfalter, entweder Melitaea athalia oder britomartis. Zum Schluß des Monats kamen noch Distelfalter, Gelbbindinger Mohrenfalter, Kleine Kohlweißling und Kleine Würfeldickkopffalter hinzu. Das Highlight des Monats waren neue Beobachtungen des Gelbwürfeligen Dickkopffalters, der an mehreren Tagen gesichtet wurde, einmal auch mit 2 Exemplaren gleichzeitig. Selbst ein Schwalbenschwanz war unterwegs. Mehrer Spanner warten noch auf die Bestimmung. An der Gutach wurde zum der Dunkle Dickkopffalter und ein (sehr seltener) Kurzschänziger Bläuling (Cupido argiades) fotografiert.

Für des Urseetal ist das ein normales Jahr.

Frühlingsboten

Heute mit dem Fahrrad den Aktionskreis ausgeweitet. Bei mäßigen Temperaturen flog kein Falter, dafür einige Blumen fotografiert:

Märzenbecher, Waldprimel, Buschwindröschen, Weiße und Rote Pestwurz:

Märzenbecher auch Frühlingsknotenblume und Sommertürchen, Leucojum vernum
Märzenbecher auch Frühlingsknotenblume und Sommertürchen, Leucojum vernum
Märzenbecher zeitweise häufig
Märzenbecher zeitweise häufig
Waldschlüsselblume, Unechte Schlüsselblume, Primula elatior
Waldschlüsselblume, Unechte Schlüsselblume, Primula elatior
Buschwindröschen- weiße Osterblume - Anemone nemorosa
Buschwindröschen- weiße Osterblume – Anemone nemorosa
Rote Pestwurz - bevorzugt am und im Urseebach
Rote Pestwurz – bevorzugt am und im Urseebach
Weiße Pestwurz in statu nascendi
Weiße Pestwurz in statu nascendi

Vogelhausgäste

Der späte Wintereinbruch hat bewirkt, dass uns eine ganzes Vogelheer besuchte, Dompfaff-Männchen in bis zu 5facher Ausführung gemeinsam mit den Weibchen, Zeisige , Bergfinken, Rotkehlchen, Amsel und dann noch die üblichen Meisen, Kohl- und Blaumeisen, Schwanzmeise, Haubenmeise. Die Bilder sind nicht alle höchste Qualität, weil schlechte Beleuchtung.